Nicht die Schilder haben sich verändert – sondern das, was ich heute mit ihnen verbinde.

Früher waren für mich Raststätten reine Zwischenstationen. Heute sind sie oft angenehme Momente zum Durchatmen, ausruhen und ankommen, während im Hintergrund der Akku lädt.

Es ist gleichzeitig schon ein Aha-Erlebnis vieler Verbrennerfahrer, die so erzählt man sich, die mobile Trennung bewusst beneiden.

Parken. Stecker rein. Durchatmen.

Beobachtung: Elektrofahrer laden oft dort, wo es ruhiger, grüner und entspannter ist.

Was mir gefällt: Das Auto lädt. Ich parke. Der Rest darf für einen Moment inne halten.

Rechts: Routine. Links: Nächste Pause.

Beobachtung: Auf dem einen Wegweiser steht hier zur Zapfsäule.  Auf dem anderen 25Minuten gute Laune tanken.

Was das bei mir auslöst: Tiefe Zufriedenheit. Energie für mich und das Auto.

Früher zwingend Tanken. Heute Pause.

Beobachtung: Der Verbrenner muss zur Zapfsäule. Tanken, bezahlen, weiter.

Meine Gedanken hierbei: Während der Akku lädt, entscheide ich bereits zwischen Cappuccino oder Beine lockern.

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