⛰️ Meine größten Aha-Erlebnisse: Wie mir Hügel und Berge Kilometer schenken

Als Verbrennerfahrer kosteten Bergtouren massiv Sprit, und beim Runterfahren muss ich ständig auf der Bremse stehen. Mit dem ID.3 habe ich eine völlig neue Welt der Orientierung und Fortbewegung entdeckt. Wenn ich nach Wildhaus fahre und es später wieder hinab geht, schaltet ich in den Rekuperation-Modus (B). Das Auto bremst nicht mechanisch, sondern bremst mit Energie.

Ich kann förmlich im Display zuschauen, wie die Prozentanzeige des Akkus wieder nach oben klettert und mir das Auto Kilometer für Kilometer Reichweite zurückgibt. Bergab ist halt nicht immer nur die Straße im Vorteil. ⚡

❄️ Winter-AHA-Momente

🚗 Mein Heckantrieb-Irrglaube

Schnee bedeckte Straßen klangen für mich eher nach kontrolliertem Querstehen als nach entspanntem Fahren. Die Realität war überraschend anders.  Natürlich kann auch ein E-Auto die Physik nicht austricksen. Winterreifen bleiben Winterreifen.

❄️Mein Heckantrieb Winter-Irrglaube

Ich war überzeugt, dass Heckantrieb auf Schnee schwierig wird. Der ID.3 war anderer Meinung. Das maximale Drehmoment steht sofort bereit – wird aber elektronisch sehr präzise geregelt. Die Batterie liegt tief im Fahrzeug und sorgt für einen niedrigen Schwerpunkt. Beim Anfahren auf Schnee drehen die Räder oft weniger durch als erwartet.

🧊 Eiskalt erwischt – aber nur die Nachbarn

Früher stand ich morgens mit Handschuhen am Auto und habe die Scheiben freigekratzt. Heute trinke ich meinen Kaffee und nehme beim Frühstück einfach mein Smartphone zur Hand. Mit zwei Fingertipps in der Volkswagen App aktiviere ich die Sofort-Klimatisierung und den Modus „Scheiben enteisen“.  Die elektrische Heizung brennt die Kälte regelrecht weg. Front und Heckscheibe sind ruckizucki enteist.

🔌 Der Strom kam gar nicht aus dem Akku

Das Geniale daran ist, dass mein ID.3 morgens noch an der Steckdose hängt. Der enorme Strom, den das Auto zum Enteisen und Aufheizen des Innenraums braucht, wird direkt aus dem Hausnetz gezogen – mein Akku bleibt unberührt bei vollen 100 %.😇

⛄Reichweite & Vorkonditionierung

Reichweiten-Halbkoller 😁

Als ich meinen ID.3 im Sommer bekam, war ich begeistert von der Reichweite. Doch im Schweizer Winter zeigte mir das Display spürbar weniger Kilometer an. Bei meinem alten Verbrenner war die Heizung quasi ein Abfallprodukt - der ID3 erzeugt aber kaum Eigenwärme. Jedes Grad Wärme für den Innenraum, für das beheizte Lenkrad, die Sitzheizung ☺️muss rein elektrisch während der Fahrt erzeugt werden und das zieht im Winter natürlich permanent viel Strom aus dem Akku.

💡 Warum Batterien im Winter langsamer werden

Hinzu kommt die träge Batterie-Chemie , weil die Lithium Ionen "frieren 🥶" und kaum Energie abgeben. Zudem muss der Akku selbst auch beheizt werden. Aber bisschen weniger Reichweite ist jetzt kein Drama.

Akku-Flüstern: Warme Gefühle auf dem Weg zur Säule 150KW

Das Heizen der Batterie, also die Vorkonditionierung ist zu jeder Jahreszeit zu beachten, bevor neue Energie geladen wird. Wie das geht, damit es im Winter nicht zum berüchtigten „Coldgate“ kommt?? Man gibt im Navi das Laden als Zwischenziel ein.

Mein 150-kW-Schock

Das Auto versteht meine Absicht und beginnt im Hintergrund sofort damit, den Akku chemisch exakt auf die optimale Wohlfühl-Temperatur vorzuheizen. Gebe ich die Säule nicht im Navi ein, stehe ich an einem 150-kW-Schnelllader und wundere mich, warum nur 40 kW fließen. Mit der richtigen Ladeplanung im Navi zieht der ID.3 sofort die maximale Power aus der Säule, und ich kann viel schneller weiterfahren.



Mein digtaler Co-Pilot

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